Andreas Fischle fuhr im Viertelfinale zwar hinterher, freute sich am Ende aber dennoch über das bis dato beste Saisonergebnis

Dreimal Top-20 beim Snowboardcross am Feldberg

Das deutsche Snowboardcross-Team hat beim zweiten Sprint SBX-Weltcup am Feldberg zwar nicht das gewünschte Spitzenresultat erzielt, dafür aber mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung für durchaus zufriedene Gesichter gesorgt.

Während Konstantin Schad (Fischbachau, 28), Hanna Ihedioha (Dingolfing, 18) und Andreas Fischle (Stuttgart, 23) als 13ter, 15te bzw. 20ter insgesamt drei Top-20 Ergebnisse einfuhren, überzeugten dahinter vor allem zwei Fahrer der Lehrgangsgruppe 2 mit ihren bis dato besten Weltcup-Ergebnissen.

Junioren Vize-Weltmeister Sebastian Pietrzykowski (Albstadt, 17) sowie Leon Beckhaus (München, 17) fuhren erstmals ins Finale der besten 48 und belegten am Ende Rang 39 bzw. 47. Dazwischen reihte sich noch Martin Nörl (Adlkofen, 22) als 45ter ein.

Dass es aber nicht zu einem besseren Ergebnis für das Team gereicht hat, lag bei hervorragenden Bedingungen vor allem an selbstverschuldeten Fehlern der Top-Fahrer, mit denen vor allem Konstantin Schad haderte:

„Ich befürchte, ich habe mir zu viel vorgenommen. In der ersten Runde lief es noch gut. Dann wollte ich im Viertelfinale zu viel und bin weggerutscht. Ich bin zwar noch einmal rangekommen, doch dann haben mich die anderen im Paket und mit Windschatten aufgefressen. Ich wollte es auf einer eigenen Linie Heim fahren, aber das hat nicht gereicht.“

Allerdings konnte der Teamleader der mit knapp 5.000 Zuschauern erneut hervorragend besuchten Veranstaltung im Schwarzwald auch Positives abgewinnen:

„Ich kann den sportlichen Erfolg doch sehr gut von der Veranstaltung trennen. Die ist super. Ich würde mich freuen, wenn wir das hier nächstes Jahr vor diesem Publikum wiederholen könnten. Auch der Sprintbewerb ist ein Spitzenformat! Daran lag es auf keinen Fall!“

Der zweitbeste männliche Teilnehmer Andreas Fischle war nach seinem besten Resultat in dieser Saison durchaus angetan mit dem Verlauf des Rennens:

„Ich bin zufrieden, vor allem weil ich keine gute Quali hatte. Aber ich habe es zum Glück eine Runde weiter geschafft, weil meine Stärken doch im Heatfahren liegen. Das war wichtig fürs Selbstvertrauen, auch wenn im Viertelfinale mehr drin gewesen wäre. Aber es macht Lust auf mehr.“

Die übrigen Starter von Snowboard Germany waren heute Vormittag am Qualifikationscut gescheitert.

Der Sieg bei den Damen ging an Nelly Moenne Loccoz (FRA). Deren Landsmann Pierre Vaultier übernahm mit dem 16ten Sieg seiner Karriere den Spitzenplatz im ewigen Ranking des SBX Weltcups.

Ergebnisse

 
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