Konstantin Schad ärgert sich über das Ausscheiden im Semifinale © Oliver Kraus

Konstantin Schad Elfter am Feldberg | Starke Premiere im Schwarzwald

Konstantin Schad (Fischbachau, 28) hat beim ersten Snowboardcross Weltcup auf deutschem Boden seit über zehn Jahren als Elfter für das beste Ergebnis von Snowboard Germany am Feldberg gesorgt.

Nachdem der Teamleader sein Achtel- wie auch Viertelfinale bei schwierigen Sichtverhältnissen deutlich dominiert hatte, leistete sich das SBX-Aushängeschild im Semi- als auch dem kleinen Finale jeweils einen kleinen Fehler, der am Ende vor rund 3.000 Zuschauern schwer bestraft wurde und ein besseres Abschneiden bei der gelungenen Weltcup-Premiere auf dem Seebuck unmöglich machte.

„Ich habe heute zu viele kleine Fehler gemacht, aus denen ich aber lernen werde, um morgen richtig reinzuhauen“, gab Schad enttäuscht aber auch kampfbereit zu Protokoll.

„Ich habe in der Kurve immer wieder Kontakt mit den anderen gehabt. Dadurch habe ich die Geschwindigkeit für den nächsten Sprung falsch eingeschätzt und bin leider zu weit geflogen. Das hat dann Zeit gekostet.“

Der zweite deutsche Finalist im Herrenbewerb, den Nikolay Olyunin (RUS) vor Olympiasieger Pierre Vaultier (FRA) und dem zweifachen Weltmeister Alex Pullin (AUS) für sich entschied, war Martin Nörl (Adlkofen, 22), der nach seinem unglücklichen Achtelfinal-Aus 27ter wurde.

Hanna Ihedioha (Dingolfing, 18), einzige deutsche Starterin, wurde bei ihrem Weltcup-Debüt 22te. Der Sieg bei den Damen ging an Olympiasiegerin Eva Samkova (CZE), die Michela Moioli (ITA) und Chloe Trespeuch (FRA) auf die Plätze zwei und drei verwies.

Die weiteren Snowboard Germany-Athleten hatten alle den gestrigen Qualifikationscut verpasst.

Bereits morgen steht am Feldberg der zweite Bewerb der Doppelveranstaltung auf dem Programm, die mit dem ersten Sprint-Snowboardcross-Rennen der Weltcup-Geschichte für eine innovative Neuerung gesorgt hat.

So lobte Nikolay Olyunin nach seinem ersten Weltcup-Sieg das komplette Organisationsteam für ein starkes Event im Schwarzwald: „Das war ein hervo

rragendes Rennen, das ausgesprochen gut organisiert worden ist!“

Ergebnisse

 

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