Vom Pech verfolgt pushte sich Konstantin Schad im Montafon dennoch auf einen hervorragenden siebten Platz © Miha Matavz

Konstantin Schad kämpft sich in Montafon zu Platz sieben

Konstantin Schad hat beim Snowboardcross Weltcup-Auftakt im österreichischen Montafon mit einer kämpferischen Leistung und Rang sieben seine gute Form bewiesen und trotz Materialpechs bewiesen, dass in dieser Saison erneut mit ihm zu rechnen ist.

Allerdings hatte es zunächst nach einem Weltcup-Auftakt zum Vergessen gerochen, doch dank einer willensstarken Performance, erzwang das Snowboardcross-Ass am Ende doch noch das Glück im Unglück.

Denn nachdem der 28-Jährige aus Fischbachau in der gestrigen Qualifikation als einziger deutscher Starter aufgrund von Materialproblemen und auf dem Trainingsbrett gerade so als 30er der Qualifikation in das 32er-Finalfeld geschlüpft war, blieb der Bayer auch in den heutigen Finalheats vom Pech verfolgt.

In seinem hochkarätig besetzten Achtelfinale stürzte der Spanier Regino Hernandez unmittelbar vor Schad, sodass der amtierende Deutsche Meister ebenfalls absetzen musste, um nicht in den Crash verwickelt zu werden.

„Dabei ist mir mein Rennbrett gebrochen“, so Schad, der hernach erneut auf sein Trainingsbrett umsteigen musste, was ihn nach eigener Aussage „gestern wie heute in jedem Lauf bestimmt eine Sekunde auf die Maschinen der Konkurrenz gekostet hat.“

Nichtsdestotrotz gab sich der Teamleader nicht auf und schaffte es im Viertelfinale sogar nach toller Aufholjagd von der schlechtesten Startposition aus, noch den zweimaligen Weltmeister aus Australien, Alex Pullin, vor der Ziellinie zu überholen.“

Weitere Kunststücke blieben ihm dann aber in seinem Halbfinale wie auch dem kleinen Finale versagt.

„Am Ende war dann einfach nicht mehr drinnen, sodass der siebte Platz halbwegs erträglich ist. Aber zufrieden bin ich nicht, auch wenn ich noch das Beste aus einem ziemlich verkorksten Weltcup-Auftakt gemacht habe. Normalerweise wäre mehr drin gewesen.“

Der Sieg bei den Männern ging im Übrigen an die beiden Vorarlberger Alessandro Hämmerle und Markus Schairer, die bei ihrem Heimrennen für einen österreichischen Doppelsieg vor Nikolay Olyunin (RUS) sorgten.

Martin Nörl wurde 37ter, Andreas Fischle (Stuttgart, 23) und Weltcup-Debütant Sebastian Pietrzykowski (Albstadt, 17) belegten den 60ten bzw. 64. Rang.

Bei den Damen siegte Weltcup-Titelverteidigerin Nelly Moenne Loccoz (FRA) vor Lindsey Jacobellis (USA) und Tourneuling Maryia Vasiltsova (RUS).

Morgen steht bereits das erste Team-Rennen der Saison an. Auf der Seebliga/Hochjoch in Montafon werden Konstantin Schad und Martin Nörl (Adlkofen, 22) das Zweiergespann bilden. Start ist um 11 Uhr.

Die komplette Ergebnislisten stehen online:

 
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