Die deutschen Raceboarder haben beim Testevent für PyeongChang 2018 an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anknüpfen können

Ramona Hofmeister schrammt in Korea knapp am Podest vorbei | Jörg starke Fünfte

Die deutschen Raceboarder haben beim Testevent für PyeongChang 2018 an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anknüpfen können.

Im Bokwang Phoenix Park Resort (KOR) raste Ramona Hofmeister im olympischen Re-Run-Format ausgetragenen Parallel Riesenslalom auf Platz vier hinter Alena Zavarzina (RUS), Patrizia Kummer (SUI) und Julie Zogg (SUI).

Nachdem die 20-Jährige aus Bischofswiesen im ersten Lauf des kleinen Finales nach einem Fahrfehler mit der maximalen Penaltyzeit in den Rücklauf gehen musste, lieferte die in dieser Saison stark auftrumpfende Athletin eine fulminante Aufholjagd ab, an deren Ende sie sich nur mit zwei Zehntel Rückstand geschlagen geben musste.

Auch wenn sie damit denkbar knapp das zweite Top-3 Ergebnis ihrer Karriere verpasste, war die Juniorenweltmeisterin von 2016, die damit in dieser Saison in sechs der bislang sieben Rennen in die Top-10 fuhr, dennoch mit dem besten Ergebnis ihres Weltcup-Winters zufrieden:

„Ich bin sehr zufrieden. Normalerweise ist der Parallelslalom meine Lieblingsdisziplin. Von daher hätte ich nicht gedacht, dass ich so weit komme.“

Zumal die junge Racerin angesichts der absolvierten zehn Durchgänge durchaus gehandicapt war:

„Ich habe schon das Gefühl gehabt, noch einmal vorbeikommen zu können, aber am Ende ist mir die Kraft ausgegangen. Da hat sich dann im Re-Run-Format der Trainingsrückstand aufgrund meiner Knieverletzung aus dem Sommer bemerkbar gemacht.“

Ihre Teamkollegin Selina Jörg (Sonthofen, 29) war im Viertelfinale ausgeschieden und belegte am Ende den hervorragenden fünften Platz, der das beste Saisonresultat im Weltcup für die Allgäuerin bedeutete.

Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 20) und Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 20) hatten beide im Achtelfinale das Nachsehen gehabt und wurden Zwölfte bzw. 15te.

Die weiteren Vertreter von Snowboard Germany waren bereits in der Qualifikation ausgeschieden.

Cheyenne Loch (Schliersee, 22) wurde 31te. Bei den Männern belegten Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 23), Patrick Bussler (Aschheim, 32) sowie Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 29) Rang 18, 25 bzw. 28.

Der Sieg im Herren-Bewerb ging an Andreas Prommegger (AUT), Platz zwei und drei an Sebastian Kislinger (AUT) und Aaron March (ITA).

Ergebnisse:
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