Nachdem die deutschen Snowboarder bereits gestern bei der derzeit in der spanischen Sierra Nevada stattfindenden 12. FIS Snowboard Weltmeisterschaften im Parallel Slalom knapp an den Medaillenplätzen vorbei geschrammt sind, klebte dem Raceboard-Team von Snowboard Germany auch heute das Pech am Board, dieses Mal vor allem bei Ramona Hofmeister

Ramona Hofmeister unglücklich Vierte im WM-PGS

Nachdem die deutschen Snowboarder bereits gestern bei der derzeit in der spanischen Sierra Nevada stattfindenden 12. FIS Snowboard Weltmeisterschaften im Parallel Slalom knapp an den Medaillenplätzen vorbei geschrammt sind, klebte dem Raceboard-Team von Snowboard Germany auch heute das Pech am Board, dieses Mal vor allem bei Ramona Hofmeister.

Die 20-Jährige aus Bischofswiesen unterlag in ihrem erst zweiten WM-Rennen nach großartigem Kampf der erfahrenen Russin Ekaterina Tudegesheva im Duell um Bronze. Im Steilhang hatte die Juniorenweltmeisterin von 2016 am sechstletzten Tor zu viel auf der Frontside-Kante riskiert und die Linie nicht richtig getroffen, was mit einem Abflug bestraft worden war.

Auch wenn der gestrigen Sechsten die Enttäuschung zunächst ins Gesicht geschrieben stand, konnte die WM-Debütantin allerdings recht schnell ihrem ersten Großereignis sehr viel Positives abgewinnen:

„Hätte man mir vor der WM gesagt, ich werde Sechste und Vierte, hätte ich das wohl genommen. Natürlich ist der vierte Platz super, aber der Dritte wäre schon drin gewesen. Jetzt hat halt Deutschland zwei Mal den unglücklichen Vierten. Aber für meine erste WM ist das schon OK. Mein kleines Ziel war ein Top-10-Ergebnis, das habe ich zwei Mal erreicht, mein großes, eine Medaille noch nicht. Aber so ist die Motivation natürlich noch größer für die nächsten Events.“

Auch das Gesamtresultat der deutschen Racer war einmal mehr beeindruckend. Von acht Startern schafften erneut sechs den Sprung in die K.o.-Duelle. Allerdings war Hofmeister dieses Mal die Einzige, die das Achtelfinale überstand.

Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 20), Cheyenne Loch (Schliersee, 22) und Selina Jörg (Sonthofen, 29) wurden 14te, 15te bzw. 16te.

Bei den Männern stand am Ende für Patrick Bussler (Aschheim, 32) Rang 12 zu Buche, Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 29) wurde 14ter.

Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 23) und Christian Hupfauer (Feldkirchen-Westerham, 23) scheiterten als 23ter bzw. 26ter am Qualifikationscut.

Bei den Männern krönte sich Andreas Prommegger (AUT) wie schon gestern im PSL zum Weltmeister im PGS, erneut vor Zimmerkollege Benjamin Karl (AUT). Nevin Galmarini (SUI) wurde Dritter.

Bei den Damen ließ Ester Ledecka (CZE) ihrer gestrigen Silbermedaille heute Gold folgen. Patrizia Kummer (SUI) sowie Ekaterina Tudegesheva (RUS) rundeten das Podium als Zweite bzw. Dritte ab.

Quali-Aus im Big Air

Wie bei den Racern hatten auch die deutschen Freestyler bei ihrem letzten WM-Auftritt nicht das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite, vor allem aber Silvia Mittermüller (München, 33), die in ihrem Qualifikations-Heat als Sechste (80.00) um einen Platz und gerade einmal zwei Punkte am Einzug ins morgige Semi-Finale vorbeischrammte.

Damit wurde Mittermüller wie bereits vor zwei Jahren am Kreischberg (AUT) Elfte.

Nadja Flemming (Röhrmoos, 21) erreichte im extrem stark besetzten Feld mit 67.00 Punkten einen mehr als respektablen 19. Platz.

Der einzige männliche Vertreter von Snowboard Germany im Wettbewerb, Maximilian Preissinger (Starnberg, 18), wurde mit 54.33 Punkten 35ter.

Morgen steht dann ohne deutsche Beteiligung das Halbfinale wie Finale im Big Air bei der WM an. Die Racer reisen bereits heute in die Heimat, um am Wochenende beim Parallel Slalom-Saisonfinale in Winterberg noch einmal im Weltcup um die Podestplätze zu kämpfen.

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