Die deutschen Raceboarder haben auch im zweiten Parallelriesenslalom Weltcup-Rennen im bulgarischen Bansko mit einer starken Leistung aufgezeigt und mit Platz zwei von Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 21) und Rang drei durch Selina Joerg (Bad Hindelang, 30) beim Sieg von Julia Dujmovits (AUT) eine gelungene Generalprobe vor den kommenden Olympischen Winterspielen gefeiert.

Erneut Doppelpodest durch Hofmeister und Jörg in Bansko

Die deutschen Raceboarder haben auch im zweiten Parallelriesenslalom Weltcup-Rennen im bulgarischen Bansko mit einer starken Leistung aufgezeigt und mit Platz zwei von Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 21) und Rang drei durch Selina Joerg (Bad Hindelang, 30) beim Sieg von Julia Dujmovits (AUT) eine gelungene Generalprobe vor den kommenden Olympischen Winterspielen gefeiert.

Bereits am Freitag hatten beide Alpinsnowboarderinnen auf dem Podium gestanden, nur auf der jeweils anderen Seite des Treppchens.

„Das war wieder Wahnsinnsrennen heute, auch wenn ich im Finale dann einen kleinen Fehler gemacht habe“, so Hofmeister, die damit im sechsten Rennen diesen Jahres zum vierten Mal auf dem Podest stehen konnte.

Damit nicht genug, denn die Zweite des PGS Weltcups konnte heute als erste Fahrerin in dieser Saison die bis dato dominierende Athletin des Winters, Ester Ledecka (CZE), in einem Parallelriesenslalom-Rennen schlagen.

„Meine Quali war leider nicht ganz optimal. Dadurch bin ich bereits im Viertelfinale auf Ester getroffen. Aber ich konnte ihr zeigen, dass sie nicht unschlagbar ist. Das ist ein geiles Gefühl, das I-Tüpfelchen auf den letzten Wochen“, so Hofmeister, die mit viel Selbstbewusstsein nach Korea reisen kann.

Genau wie Jörg, die vor vier Tagen ihren 30ten Geburtstag gefeiert hatte:

„Nach dem zweiten Platz am Freitag heute so nachzulegen, wieder mit Ramona, ist einfach der Wahnsinn. Das hätte ich nie geglaubt, wenn mir das jemand vorher gesagt hätte. Ich hoffe, den Schwung mit nach Südkorea nehmen zu können, auch wenn ich jetzt im Trainingslager noch ein bisschen an der Technik feilen muss.“

Mit Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 21) hatte zudem erneut eine dritte Raceboarderin die K.o.-Duelle erreicht, allerdings im Achtelfinale gegen die später viertplatzierte Slowenin Gloria Kotnik das Nachsehen gehabt. Am Ende stand Platz zwölf zu Buche.

Alle anderen Starter von Snowboard Germany hatten den Qualifikationscut nicht überstanden.

Cheyenne Loch (Schliersee, 23) und Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 21) wurden 29te bzw. 31te. Amelie Kober (Fischbachau, 30) schied nach Fahrfehler bereits am Morgen ergebnislos aus.

Patrick Bussler (Aschheim, 33) und Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 30) platzierten sich auf Rang 20 bzw. 39. Christian Hupfauer (Feldkirchen-Westerham, 24) sowie Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 24) wurde dasselbe Schicksal wie Kober zuteil.

Der Sieg bei den Männern ging an den Gesamt Weltcup-Führenden aus der Schweiz Nevin Galmarini.

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