Stefan Baumeister hat beim Parallelslalom-Heimweltcup in Winterberg mit dem ersten Sieg seiner Karriere für einen traumhaften Saisonabschluss der deutschen Raceboarder gesorgt – auch wenn am morgigen Sonntag noch der erste PSL Teambewerb der Geschichte auf deutschem Boden ansteht (LIVE auf ARD ab 11:25 Uhr)

Erster Weltcup-Sieg für Stefan Baumeister in Winterberg

Stefan Baumeister hat beim Parallelslalom-Heimweltcup in Winterberg mit dem ersten Sieg seiner Karriere für einen traumhaften Saisonabschluss der deutschen Raceboarder gesorgt – auch wenn am morgigen Sonntag noch der erste PSL Teambewerb der Geschichte auf deutschem Boden ansteht (LIVE auf ARD ab 11:25 Uhr).

Der 23-Jährige aus Feldkirchen-Westerham bezwang im Finale der Männer den Südtiroler Aaron March mit 31 Hundertstel Vorsprung und führte damit die starke Serie der Snowboard Germany-Athleten im Sauerland fort.

2015 hatte Selina Jörg mit dem zweiten Platz überzeugt, Ramona Hofmeister war im vergangenen Jahr auf den dritten Rang gerast.

„Auch wenn es heute sehr nass war, war es für mich ein perfektes Rennen. Aber ich mag die Piste so wie sie war, schön wannig, schön weich. Ich habe jeden Lauf gut runtergebracht. Der perfekte Saisonabschluss.“, freute sich Baumeister über seinen Premierensieg, nachdem er bei der Snowboard Weltmeisterschaft in der spanischen Sierra Nevada vor wenigen Tagen Elfter (PSL) bzw. 23ter (PGS) geworden war.

Dank des famosen Coups gelang dem PGS Junioren-Weltmeister von 2013 zudem der Sprung auf Rang zwei der Disziplinenwertung, die der heutige Zweite March mit 1.560 Punkten und gerade einmal 120 Punkten Vorsprung auf Baumeister für sich entscheiden konnte.

Mit Carolin Langenhorst überzeugte ebenfalls wieder eine des in dieser Saison in der Breite überzeugenden Damenteams der Snowboard Germany-Racer.

Die 20-Jährige aus Bischofswiesen verlor zwar ihr Viertelfinale gegen die spätere Siegerin Sabine Schöffmann (AUT), durfte sich aber mit Rang fünf über das zweitbeste Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere freuen.

Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 20) sowie Selina Jörg (Sonthofen, 29) hatten ebenfalls die K.o.-Duelle der besten 16 Qualifikanten erreicht, schieden aber in ihren Achtelfinalläufen aus und wurden am Ende Zehnte bzw. 13te.

Bei den Männern beendeten Christian Hupfauer (Feldkirchen-Westerham, 23) sowie Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 29) nach ihren Achtelfinal-Niederlagen den Heimweltcup auf Platz zwölf bzw. 15.

Anke Wöhrer (Bernau, 31), Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 20) und Patrick Bussler (Aschheim, 32) waren bereits heute morgen am Qualifikationscut gescheitert und wurden 23te, 33te bzw. 24ter.

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