Carolin Langenhorst

Carolin Langenhorst

Team World Cup
Verein WSV Bischofswiesen
Wohnort Bischofswiesen
Geburtstag 03.02.1996
Beruf Soldatin
Hobbys Akrobatik, Sport in den Bergen
Einstieg / Hintergrund Angefangen habe ich im Alter von 9 Jahren, nachdem mein älterer Bruder vom Snowboarden total begeistert war . Erst war es meine frühere Lebenseinstellung: "Was er machte, muss ich auch machen." aber schon früh zog auch mich der Sport in seinen Bann und hält mich bis heute.
Ziel(e) Olympische Spiele 2018
Da bin ich stolz drauf bisherige Erfolge, mein Körpergefühl und meine Willensstärke
StanceGoofy
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#RoadToPyeongchang

Wie bist du zum Snowboarden gekommen und wie hast du angefangen, dafür zu trainieren?

Wie bist du zum Snowboarden gekommen und wie hast du angefangen, dafür zu trainieren?

Wer war dabei deine wichtigste Bezugsperson?

Wie gesagt haben mich meine Eltern zum Snowboarden gebracht, die haben auf jeden Fall am meisten zu meiner bisherigen Karriere beigetragen. Ohne sie würde ich vielleicht immer noch auf Ski rumfahren.

Wer war als Kind dein größtes Vorbild oder dein größter Held?
Gibt es ein besonderes Ereignis, das dich besonders geprägt oder beeinflusst hat?
Welchen Tipp würdest du heute deinem früheren Ich geben?

Alles wieder so machen, wie ich es getan habe. Abgesehen von dem Stress, den ich mir selbst in der Schule gemacht habe.

Einerseits hat meine Mama immer dafür gesorgt, dass meine Noten nicht abfallen. Hauptgrund war jedoch mein eigener Ehrgeiz, den ich vom Sport auf die Schule übertragen habe, um ein super Abi zu schaffen. Ohne Selbstdisziplin wäre das nicht möglich gewesen.
Hast du irgendwelche Rituale morgens oder abends bzw. vor dem Start?

Einklatschen mit den Trainern vor dem Start und das Kreuzzeichen im Startgate.

Handelst du während eines Rennens instinktiv oder denkst du eher nach?

Ich bin ein kompletter Kopfmensch, und ich mache selten etwas unüberlegt. Bevor ich starte, wird alles analysiert. Manchmal schon etwas zu viel.

Wie wirst du am besten deine Nervosität vor einem Wettkampf los?

Die Nervosität habe ich im Moment recht gut im Griff. Sollte ich dennoch zu nervös werden, hilft mir immer klassische Musik und Filmmusik wie "Fluch der Karibik".

Überträgt sich der Wille im Wettkampf bei dir auch auf den Alltag?

Natürlich hat man auch im Alltag manchmal den Drang, die Beste zu sein, aber dennoch versuche ich außerhalb des Sports die Wettkampfsituation zu vermeiden und auch mal anderen den Vortritt zu gewähren.

Randsportart: Wie schwer ist, es Sponsoren zu finden, und wie viel investierst du dafür?

Mittlerweile ist es sehr schwer geworden, da selbst die Firmen in der Szene extrem einsparen müssen. Um Sponsoren außerhalb der Szene auftreiben zu können, muss man einfach präsent sein. Medien-Präsenz und gute Ergebnisse sind meiner Meinung nach die wichtigsten Faktoren, um Sponsoren aufzutreiben, und genau auf das konzentrier ich mich.

Was ist das erste, was du tust, wenn du nach einem anstrengenden Wettkampf zurück nach Hause kommst?

Meistens gleich die alte Wäsche in die Waschmaschine, da es oft recht schnell weiter geht und dann gut essen, schlafen und erholen.

Wie sieht dein Alltag aus?

Im Winter steht nur Snowboarden im Fokus, und da stehen vormittags Training und nachmittags Auslaufen, Physio und Videoanalyse auf dem Plan. Im Sommer werden morgens Gewichte gestemmt, dann geht's ab in die Uni und manchmal danach nochmal trainieren oder auch Mal Zeit mit Freunden verbringen.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung auf dem Weg zu einem Wettkampf, zum Beispiel im Flugzeug?

Film schauen, Musik hören oder Schlafen.

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten, wenn du keinen Sport betreibst?

Klettern, Schwimmen, Wandern, Volleyball spielen, Freunde treffen, aber auch mal Party.

Gibt es noch andere Sportarten außer Snowboarden, bei denen du dir vorstellen könntest diese leistungsorientiert zu verfolgen?

Wäre meine Familie nicht nach Bayern gezogen, wäre ich jetzt wahrscheinlich Schwimmerin oder Tennisspielerin.

Warum bist du wie viele Snowboarder Soldatin geworden und wie sieht daher deine nachsportliche Karriere aus?

 

Es heißt, Snowboarden ist im Sommer vielseitig trainierbar. Setzt du daher auf einen bestimmten Trainingsplan? Muss man dabei noch auf eine bestimmte Art des Trainings achten?

Das stimmt tatsächlich. Da man beim Snowboarden sowohl Kraft, Ausdauer als auch Schnellkraft benötigt, ist der Trainingsplan Recht vielseitig. Grundsätzlich halte ich mich an den Plan, wobei ich Übungen variiere oder austausche, und wenn die Motivation in den Kraftraum zu gehen mal nicht so ganz vorhanden ist, trifft man mich das ein oder andere Mal auch am Berg an.

Welches Ziel verfolgst du in erster Linie bei den olympischen Spielen im Februar?

Um mich nicht selbst unter Druck zu setzen, ist mein Ziel ins Finale einzuziehen, also unter die Top-16 zu kommen. Und dann ist sowieso alles offen, und wer weiß was am Ende noch so bei rausspringt ;)

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Gesund bleiben, die Freude am Snowboardsport nicht verlieren und irgendwann mal Familie gründen.

 

Ergebnisse

RangWettkampfDisziplinOrtNationPunkteDatum
8Europa CupPSLLandgraafNED115.2003.11.2016
13Europa CupPSLLenzerheideSUI100.0021.02.2015
17Europa CupPSLLenzerheideSUI44.8015.02.2014
3Europa CupPGSGerlitzenAUT144.0008.01.2017
8Europa CupPSLRacinesITA160.0022.03.2015
21Europa CupPSLRoglaSLO45.0005.03.2014
8Europa CupPGSRoglaSLO115.2028.03.2017
13Europa CupPGSHochfuegenAUT100.0007.12.2013
12Europa CupPGSGerlitzenAUT110.0020.03.2016
21Europa CupPSLLizzola-ValbondioneITA36.0026.01.2014
17Europa CupPGSHochfuegenGER50.4011.12.2016
14Europa CupPSLLandgraafNED90.0016.10.2015
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