Die einzige Frau im deutschen Boardercross-Team hat schon zwei Olympische Winterspiele hinter sich – und trotzdem richtig Bock auf Runde drei. Seit ihrem Weltcupdebut vor 9 Jahren hat sie sich immer wieder in der Weltspitze bewiesen.
In dieser Saison holt die Schwarzwälderin jetzt nochmal alles aus sich heraus. Beim Training in Südamerika profitiert sie vom direkten internationalen Konkurrenzfeld und wächst über sich hinaus. Das zeigt sich dann auch im South America Cup, den sie gewinnt, oder beim Europacup im Pitztal, wo sie sich mit Platz drei direkt die nationale Qualifikationsnorm für Olympia sichert.
Geburtsdatum: 13. Juli 2000
Wohnort: Fischen im Allgäu
Verein: SC Löffingen
Disziplin: Snowboardcross
Als einzige Frau im Team muss man von Grund auf etwas taffer sein, das passt gut zu ihrer Disziplin, in der es neben den anspruchsvollen Parcours der Strecke auch immer das Risiko des Körperkontakts gibt.
Für Jana gehören diese rauen Bedingungen aber dazu: „Macht ja auch Spaß“ ist die einfache Antwort, wenn es heißt, wie hart ihr Sport ist. Ihr ehemaliger Teamkollege Paul Berg sagt über sie: „Jemand, der Rückwärtssaltos über große Kicker macht als Frau und mit uns Jungs mithält bei eigentlich allem, der ist, denke ich, in dem Sport ganz gut aufgehoben.“