Annika Morgan verletzt: Saisonstart für Freestylerin verzögert sich

Die deutsche Slopestyle- und Big Air-Athletin Annika Morgan (SC Miesbach) hat sich im Training einen Bruch in der Hand zugezogen. Nach einer erfolgreichen Operation muss sie ihre geplanten Starts bei den Weltcups in Peking (CHN) und Steamboat (USA) absagen. Aktuelle Prognose: eine Rückkehr auf Schnee in zwei Wochen – dann zunächst mit Orthese.

Handbruch stoppt Morgans Saisonpläne

Die 23-Jährige hat sich den dritten Mittelhandknochen gebrochen und wurde bereits erfolgreich operiert. In den kommenden zwei Wochen steht für Morgan Schonung auf dem Programm, bevor sie wieder schrittweise ins Schneetraining einsteigen kann.

„Natürlich kommt eine Verletzung nie gelegen, aber ich nehme das jetzt als kleine Pause, bevor die Saison für mich dann losgeht – fast wie ein kurzer Urlaub für den Körper“, sagt Morgan. „Der Plan ist, bald wieder auf dem Snowboard zu stehen und dann voll anzugreifen.“

Olympia-Quali bleibt im Blick

Der Ausfall der Weltcups in Peking und Steamboat reduziert Morgans Möglichkeiten, die Olympia-Qualifikation frühzeitig zu sichern. Nach derzeitigem Stand soll sie zu den Laax Open wieder einsatzfähig sein. Das Saisonhighlight vom 15. bis 18. Januar ist dann auch die letzte reguläre Qualifikationschance.

SNBGER sieht die Situation dennoch optimistisch: Dank ihrer starken Vorsaison und hohen technischen Konstanz gilt Morgan weiterhin als klare Kandidatin für Milano-Cortina.

Teamkollege Vicktor übernimmt in Peking

Im Slopestyle/Big Air-Team läuft der Weltcup planmäßig weiter. Noah Vicktor (WSV Bischofswiesen) wird wie vorgesehen in Peking starten – und hat dort selbst die Chance, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Mit von der Partie in China ist auch Moritz Breu (RSSC Nördlingen). Für Niklas Huber (Snowgau Freestyle Team) wird es noch spannend, er hofft als Nachrücker auf einen Startplatz.

 

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