Generalprobe vor Olympia geglückt: Hofmeister wird Zweite

Ramona Hofmeister steht neben Siegerin Tsubaki Miki und der Italienerin Elisa Caffont auf dem Podium in Rogla.

Ausrufezeichen vor den Olympischen Spielen: Ramona Hofmeister gelingt auch im letzten Weltcup vor dem Saisonhighlight als Zweite der Sprung aufs Podium. Elias Huber, der 16. wird, überzeugt ebenfalls mit schnellen Läufen.

Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen) vs. Tsubaki Miki (JPN): Im Finale in Rogla (SLO) stehen sich die dominierenden Parallel Riesenslalom-Athletinnen der vergangenen Jahre gegenüber. Die Deutsche bestätigt ein Rennen vor den Olympischen Spielen erneut: Sie ist auf Augenhöhe mit der Japanerin und genau da, wo sie vor ihrer Verletzung aufgehört hat. Auch wenn Hofmeister das Duell gegen Miki um einen Hauch von 18 Hundertstelsekunden verliert. Mit Platz zwei gelingt der SNBGER-Athletin bereits der vierte Podestplatz im fünften PGS-Rennen seit ihrem Comeback Anfang Januar.

„Das Podium gibt ein richtig gutes Gefühl – und ist das Beste, was man vor Olympia mitnehmen kann. Ich bin nicht abergläubisch. Daher bin ich froh, dass die Generalprobe so aufgegangen ist. Wenn man im Flow ist, will man gleich weitermachen: Daher freue ich mich, dass wir direkt am Montag nach Livigno fahren.“

Ramona Hofmeister

Huber schnell – aber mit Patzer

Elias Hubers (SC Schellenberg) Plan in Rogla: Auf einem seiner Lieblingshänge ein gutes Gefühl für Olympia abholen. Das glückt ihm teilweise: Im ersten Qualifikationslauf ist der Deutsche der einzige Athlet, der mit dem Vorlaufsieger Roland Fischnaller (ITA) auf dem blauen Kurs mithalten kann. In Durchgang zwei passiert Huber ein Schnitzer, der viel Zeit kostet. Als 16. rettet sich der Zweitplatzierte des Vorjahres ins Achtelfinale – wo er gegen Fischnaller, heute Zweiter, ausscheidet.

„Im zweiten Quali-Lauf bin ich oben komplett gestanden. Der Speed ist da. Aber ich mache aktuell zu viele Fehler. Es passt noch nicht zu 100 Prozent – daher habe ich noch ein paar Sachen beim Material versucht. Die Vorfreude auf Olympia ist trotzdem riesig. Da kann wieder alles anders sein.“

Elias Huber

Hochreiter und Baumeister mit Reserven

Der Fokus des deutschen Teams liegt – klar – auf Olympia. Daher: Konzentration im Training auf steile Hänge. Vor allem Melanie Hochreiter (WSV Bischofswiesen) und Stefan Baumeister (SC Aising-Pang) kommen auf dem Flachstück in Rogla weniger gut klar. Sie verlieren zu viel Zeit und belegen die Plätze 21 und 31.

Zu viele Fehler bei Team D

Individuelle Fehler bremsen die jungen Wilden aus: Die Olympiateilnehmer*innen Max Kühnhauser (WSV Königssee), Yannik Angenend (FC Lengdorf), vor zwei Wochen starker Vierter, und Mathilda Scheid (WSV Bischofswiesen) verpassen im ersten Qualifikationslauf heute den Sprung unter die Zeitschnellsten 32. Das bedeutet: Renntag nach Lauf eins beendet. Sie kommen auf die Plätze 33, 40 und 42. Selbes Schicksal passiert Ole Mikkel Prantl (WSV Königssee), der auf Rang 42 landet.

Loch pausiert weiter

Cheyenne Loch (SC Schliersee) verzichtet weiter auf einen Weltcupstart. Die 32-Jährige hat mit Rückenproblemen zu kämpfen und konzentriert sich eine Woche vor den Olympischen Spielen auf Training und Regeneration.

Bild: Ramona Hofmeister steht neben Siegerin Tsubaki Miki und der Italienerin Elisa Caffont auf dem Podium in Rogla. Copyright: FIS/Miha Matavz
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