Hofmeister weiter schnell: Platz drei in Polen
Nach Olympia ist mitten in der Weltcupsaison: Ramona Hofmeister zeigt einmal mehr, wie gut sie seit ihrem Comeback im Januar in Form ist. Die Deutsche wird Dritte beim Parallel Riesenslalom in Krynica.
Ramona Hofmeister hat gute Erinnerungen an Krynica. Vor zwei Jahren gewann sie dort zum fünften Mal in Folge die Disziplinwertung im Parallel Riesenslalom. Rekord! Außerdem feierte die deutsche Ausnahmeathletin in dem polnischen Wintersportort bereits zwei Tagessiege und einen weiteren Podestplatz.
Diese Erfolgsgeschichte schreibt die Raceboarderin heute weiter: Hofmeister belegt im ersten Weltcuprennen nach den Olympischen Spielen Platz drei.
„Einfach toll! So ein Rennen hätte ich mir vor zwei Wochen gewünscht: Ich habe mich richtig gut gefühlt. Die Kurssetzung war voll nach meinem Geschmack. Auch wenn es auf dem blauen Kurs sehr schwer war zu gewinnen. Gerne mehr davon. Ich freue mich auf morgen.“
Wie beim Parallel Riesenslalom in Livigno (ITA) vor zwei Wochen, der für Hofmeister auf dem enttäuschenden achten Platz endet, ist es in Polen erneut Olympiasiegerin Zuzana Maderova (CZE), die im Halbfinale einen Tick schneller ist.
„Zuzana ist aktuell so gut drauf. Das war kein Glücksfall, dass sie bei Olympia gewonnen hat. Heute im Duell war’s knapp: Aber sie steht auf jeden Fall verdient auf Platz zwei.“
Das Duell gegen die Italienerin Elisa Caffont um Platz drei entscheidet Hofmeister am Ende klar für sich.
Den ersten Lauf „zu vorsichtig“ gefahren: Wie so oft in dieser Saison bringt sich Stefan Baumeister (SC Aising-Pang) um eine bessere Ausgangssituation im Finale, weil er in Qualifikationslauf eins zu viel Zeit liegen lässt. Als Zehnter des Vorlaufes trifft er im Achtefinale auf dem schwierigen blauen Kurs auf den Japaner Ryusuke Shinohara und scheidet aus. Baumeister wird Zehnter.
Den Sprung in die K.O.-Duelle verpasst Teamkollegin Melanie Hochreiter (WSV Bischofswiesen) um genau elf Hundertstelsekunden. Sie belegt Platz 18. Knapp war’s auch bei Elias Huber (SC Schellenberg) als 21. und Mathilda Scheid (WSV Bischofswiesen) als 23.
Yannik Angenend (FC Lengdorf), Ole Mikkel Prantl (WSV Königssee) und Max Kühnhauser (WSV Königssee) sind heute ebenfalls nicht im Finale mit dabei. Sie belegen die Plätze 26, 37 und 39.