Hofmeister wieder am Podest: Platz drei in Val St. Come

Ramona Hofmeister jubelt über Platz drei in Val St. Come.

Ramona Hofmeister krönt ihr Wochenende – nach dem Sieg gestern – in Val St. Come mit Platz drei. Es ist ihr insgesamt siebter Podestplatz im neunten und letzten Parallel Riesenslalom-Weltcup in dieser Saison. Ein starkes Rennen zeigt auch Stefan Baumeister, der Sechster wird.

Auch im letzten Parallel Riesenslalom der Weltcupsaison jubelt Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen). Die 29-Jährige steht nach dem Sieg gestern in Val St. Come (CAN) heute als Dritte auf dem Podest.

„Ein sehr cooles Wochenende! Die Piste war am Ende richtig schwierig. Harte, tiefe Spuren: Da musste man sich voll durchkämpfen. Umso schöner, nochmal auf dem Podium zu stehen.“

Ramona Hofmeister

Es ist der Schlusspunkt einer beeindruckenden Parallel Riesenslalom-Saison – die verletzungsbedingt für Hofmeister erst im Januar beginnt. Trotzdem schafft die 29-Jährige als Vierte noch fast den Sprung aufs Podest der Gesamtwertung. Die fünfmalige Gewinnerin der PGS-Kugel steht nach ihrem Comeback in sieben von neun Rennen auf dem Podium, dazu kommt ein vierter Platz. Nur ein einziges Mal, als Elfte, verpasst sie den Sprung in die Halbfinals.

„Ich bin sehr stolz auf meine PGS-Saison. Wenn mir das im Januar jemand gesagt hätte, dass ich noch so viele Punkte sammle – und auf Platz vier lande – das hätte ich direkt unterschrieben.“

Ramona Hofmeister

Baumeister auf Platz sechs

Ein Wimpernschlag, genau 0,2 Hundertstelsekunden, fehlen Stefan Baumeister (SC Aising-Pang) im Viertelfinale zum Weiterkommen. In Führung liegend fährt er am vorletzten Tor einen kleinen Umweg. Das reicht Arvid Auner (AUT), um sich am Deutschen vorbeizuschieben. Trotzdem steht am Ende ein guter sechster Platz.

Ganze neun Hundertstelsekunden fehlen Mathilda Scheid (WSV Bischofswiesen) zu ihrem ersten Einzug ins Weltcupviertelfinale – und die verliert sie nach Führung gegen die spätere Zweitplatzierte Jasmin Coratti (ITA) ebenfalls am entscheidenden letzten Übergang. Trotzdem nimmt die 19-Jährige als 13. ein weiteres gutes Ergebnis mit nach Hause. Melanie Hochreiter (WSV Bischofswiesen) scheidet ebenfalls im Achtelfinale gegen eine Italienerin – in ihrem Fall die spätere Siegerin Lucia Dalmasso – aus und belegt Rang 15.

Vorjahressieger Elias Hubers (SC Schellenberg) startet im zweiten Qualifikationslauf mit der drittschnellsten Laufzeit eine Aufholjagd, die nach Platz 26 im ersten Durchgang fast noch mit der Finalteilnahme belohnt wird. Aber nur fast: Er wird 17. Selbes gilt für Yannik Angenend (FC Lengdorf) auf Rang 20.

Bild: Ramona Hofmeister jubelt über Platz drei in Val St. Come. Copyright: FIS/Miha Matavz
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