Knapp am Podest vorbei: Platz vier in Pyeongchang für Ramona Hofmeister

Fast hätte es in Pyeongchang wieder mit dem Bronzerang geklappt: Ramona Hofmeister ist auf dem Hang, auf dem sie 2018 olympisches Edelmetall geholt hat, knapp am Podest vorbei gefahren. Beim PGS-Weltcup in Südkorea kommt sie im kleinen Finale nach einem Fahrfehler zum Sturz und wird Vierte. „Damit bin ich super zufrieden, auch wenn mich die beiden Fehler ein bisschen ärgern. Ich habe im Semifinale den Kurs gewechselt. Da wusste ich nicht, wo genau die Löcher sind“, sagt Hofmeister. Die Gesamtweltcupführende und Qualifikations-Siegerin musste sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale gegen eine Teamkollegin antreten: „Das war ein German-Knockout heute. Das ist schon blöd. Die Duelle wünscht man sich wenn dann später im Rennen.“

Wer holt sich die deutsche SBX-Krone in diesem Jahr? Neben den Weltcupfahrern ist auch der zweimalige Medaillengewinner der Youth Olympic Games von Lausanne 2020, Niels Conradt (SC Dingolfing), am Start. „Ein Podest bei den Deutschen Meisterschaften wäre mega. Aber das wird richtig schwer“, sagt der 17-Jährige. Auch wenn er Respekt vor den Weltcupfahrern und deren Leistung hat, im Rennen ist das kein Thema für den Rookie. „Wenn ich gleichzeitig mit denen in die Kurve fahre, dann ziehe ich schon durch“, verrät Conradt seine Renntaktik.

Nach der vierwöchigen Weltcuppause präsentiert sich das ganze Team von Snowboard Germany weiterhin in guter Form: Melanie Hochreiter, die im Viertelfinale gegen Ramona Hofmeister das Nachsehen hat, belegt einen starken sechsten Platz. Genau wie Stefan Baumeister bei den Herren. Carolin Langenhorst wird Elfte, Selina Jörg 16. Nachwuchsfahrer Elias Huber kommt auf einen 28. Platz. „Ich bin zufrieden mit dem Teamergebnis. Es hat die ganze Nacht geregnet. Die Piste war aufgeweicht und richtig schwierig zu fahren. Diese Saison ist bisher super für uns gelaufen. Das ist das erste Rennen ohne Podium – das können wir verschmerzen“, resümiert Headcoach Paul Marks.

Die Rennen in Pyeongchang gewinnen der Gesamtweltcupführende Roland Fischnaller (ITA) und Julie Zogg aus der Schweiz.

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Damen

Herren