Mit voller Motivation, ohne Glaskugel-Leserei: Gesamtweltcupsieger Martin Nörl will beim Sbx-Saisonstart voll angreifen

Martin Nörl auf dem Sprung in die neue Weltcupsaison

Das Weltcuppunktekonto steht auf null. Die Motivationsskala bei 100 Prozent. Das Selbstvertrauen stimmt. Gesamtweltcupsieger Martin Nörl will beim ersten Weltcup der Saison kommendes Wochenende in Les Deux Alpes (FRA) voll angreifen.

Wie startet man als Gesamtweltcupsieger in die neue Saison? „Wie immer“, sagt Martin Nörl. „Abgesehen davon, dass der ein oder andere dumme Spruch am Start von den anderen Fahrern kommt, hat sich nichts geändert“, stellt der 29-Jährige klar. Beim Saisonauftakt der Boardercrosser kommendes Wochenende im französischen Les Deux Alpes (Qualifikation am Freitag, 2. Dezember, Finals am Samstag, 3. Dezember 2022) geht die Punktejagd von vorne los.

Gut acht Monate ist es her, dass Nörl beim Saisonfinale im März der größte Erfolg seiner Karriere gelang: Als erster SNBGER-Athlet überhaupt gewinnt er die große Kristallkugel im Snowboardcross. „Mit den Ergebnissen im vergangenen Winter sind meine eigenen Erwartungen auf jeden Fall gewachsen. Vor dem ersten Weltcup in Richtung Gesamtwertung zu schielen, macht aber keinen Sinn. Das wäre sprichwörtlich Glaskugel-Leserei“, so Nörl.

Europacup im Pittztal: Ersten Formtest bestanden

Den ersten Formtest hat der Niederbayer vergangene Woche bestanden: Platz eins beim Europacup im Pitztal. Das Rennen wurde aufgrund der Wetterbedingungen allerdings vorzeitig beendet. Das Quali-Ergebnis als Endresultat herangezogen. „Vom ersten Sieg der Saison kann man bei dem Rennverlauf nicht sprechen. Trotzdem gibt es einem ein gutes Gefühl. Die Form stimmt. Die Motivation ist voll da. Ich möchte von Beginn an voll angreifen, dann schauen wir, was rauskommt“, verrät der Snowboardcross-Athlet.

Der Blick geht in Richtung Weltcupsaison: Martin Nörl

Acht SNBGER-Athlet*innen für den Saisonstart

Das Team ist komplett: Neben Nörl stehen kommendes Wochenende bei der Weltcuppremiere in Les Deux Alpes auch Umito Kirchwehm (SC Altglashütten), Paul Berg (SC Konstanz), Leon Beckhaus (SC Miesbach), Jana Fischer (SC Löffingen), Sebastian Pietrzykowski (WSV Ebingen) und Juniorenweltmeister Leon Ulbricht (SC Rötteln) am Start.

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