Noah Vicktor: Volle Konzentration auf Slopestyle, Big Air abhaken
Die Olympischen Spiele in Livigno (ITA) sind eröffnet. Schon vor der offiziellen Zeremonie am Freitagabend, kämpfte Noah Vicktor heute in der Qualifikation um den Finaleinzug im Big Air. Leider ohne gutes Ende für den Deutschen.
Teamkollegin Annika Morgan ist eine der ersten, die Noah Vicktor in Empfang nehmen, ihm Mut zusprechen. Denn: Die Enttäuschung ist groß nach der olympischen Big Air-Qualifikation. Der Deutsche kann beim Auftakt der Winterspiele in Livigno (ITA) weder seinen ersten, noch seinen zweiten Trick landen. Das bedeutet für Durchgang drei: Keine Chance mehr auf das Finale.
„Das dritte und letzte Training ist richtig gut gelaufen, deswegen hatte ich mir mehr erhofft. Ich bin im Training gestern alle meine Tricks gestanden, entsprechend ist es jetzt natürlich frustrierend.“
Versöhnlich am Ende Vicktors dritter Versuch: Er landet einen sauberen Backside 1440. Dazu rät ihm auch Teamkollegin Annika Morgan, die am Sonntag in ihre olympischen Contests startet.
„In erster Linie ist das ein toller mentaler Support, ich weiß, Annika macht genau das durch, was ich auch mache. Das ist ein gutes Gefühl, dass wir uns gegenseitig unterstützen.“
Der Big Air-Contest bei den Olympischen Spielen ist vorbei für Vicktor. Aber seine Paradedisziplin – der Slopestyle – kommt noch. Am 16. Januar 2026 steht dafür die Qualifikation auf dem Programm.
„Dafür wird jetzt der Gameplan erstellt: Voller Fokus auf Slopestyle. Das ist meine Hauptdisziplin, da freue ich mich sehr darauf.“