Risiko wird nicht belohnt: Christoph Lechner in olympischer Halfpipe-Qualifikation auf Platz 24
All in. Um ins olympische Finale einzuziehen, wollte Christoph Lechner erstmals seine Back-to-Back 1440 Kombination im Contest zeigen – was dem jungen Deutschen bei seinen ersten Winterspielen leider nicht gelingt. Er belegt Platz 24.
Jonas Hasler stand bereit. Nahm Christoph Lechner in den Arm. Doch die aufbauenden Worte vom schweizer Konkurrenten kamen nicht an, halfen nur wenig nach der Halfpipe-Qualifikation bei den Olympischen Spielen in Livigno (ITA). Die Enttäuschung stand dem 25-jährigen Deutschen ins Gesicht geschrieben. Zweimal sitzt der WM-Vierte nach seinem zweiten Trick, dem Cab Double 1440, im Schnee.
„Das lief leider nicht so wie geplant. Ich hatte ein bisschen zu wenig Power am Take-off, war ein bisschen zu langsam – und dann klappt’s leider nicht. Meine olympische Erfahrung bis dahin war super cool. Run landen wäre aber natürlich noch cooler gewesen.“
Das Training in der perfekt geshapten Olympia-Halfpipe von Livigno für Lechner lief gut. So gut, dass der SNBGER-Rider in Abstimmung mit seinem Coach Johannes Höpfl erstmals seine Back-to-Back 1440 Kombination zeigen wollte.
„Ich hätte es mir sehr gewünscht, dass er den Run runterbringt. Er war mega fleißig die letzten Monate, Jahre. Es wird ein bisschen dauern, das jetzt zu verdauen – für uns beide – und dann geht’s weiter, back to work. Wir wissen, was er kann, aber heute hat’s nicht sein sollen.“
Die zwölf Finaltickets in der Olympiapipe am Mittwoch: Hart umkämpft. Vor den Augen von Snowboard-Legende Shaun White liefern sich die Weltbesten schon im Vorlauf eine mega Show – mit enormem Leistungsniveau. Den besten Score des Abends holt sich Goldfavorit Scotty James (AUS).