Sieg #2: Hofmeister wieder ganz oben, Angenend löst Olympia-Ticket mit Platz vier

Ramona Hofmeister fährt in Bansko zu Weltcupsieg #23.

Zweiter Parallel Riesenslalom, zweiter Sieg für Ramona Hofmeister: Die 29-Jährige bleibt nach ihrem Comeback vergangene Woche das Maß der Dinge in der olympischen Race-Disziplin. Im bulgarischen Bansko freut sich auch Teamkollege Yannik Angenend, der mit Platz vier auf den Zug Richtung Livigno aufspringt.

Als hätte Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen) die letzten Monate nichts anderes gemacht. Locker steht sie auf dem Snowboard. Souverän fährt sie im bulgarischen Bansko von Runde zu Rund. Am Ende steht die 29-Jährige erneut – wie auch vergangenen Samstag in Scuol (CH) – ganz oben und feiert ihren 23. Weltcupsieg.

„Souverän? Es war auf jeden Fall kein leichtes Rennen. Die Piste war sehr schlagig und richtig schwer zu fahren. Ich habe versucht, jeden Run bis unten zu fighten.“

Ramona Hofmeister

Dass die SNBGER-Athletin gerade von einer schweren Verletzung zurückgekommen ist, erst vor einer Woche ihr Comeback nach dreieinhalb Monaten Verletzungspause gefeiert hat, ist angesichts dieser Performance kaum zu glauben.

„Ich fühle mich angekommen und genieße es, wieder dabei zu sein. Für einen Sieg – und das war schon immer so – muss alles zusammenpassen. Der Lauf, der Hang und das eigene Gefühl: Das war heute so ein Tag. Mein Fuß hält super. Ich kann ohne Schmerzen fahren. Alles in allem bin ich voll zufrieden.“

Ramona Hofmeister

Angenend mit bestem Ergebnis seiner Karriere

Riesige Freude bei Yannik Angenend (FC Lengdorf): Der 25-Jährige kann’s auch im Rennen. Nachdem der Deutsche schon den ganzen Winter mit starken Trainingszeiten auf sich aufmerksam macht, zeigt er sein Können erstmals auch im Weltcup. Mit Platz vier feiert Angenend das beste Resultat seiner Karriere und löst gleichzeitig das Ticket für die Olympischen Spiele, die am 6. Februar 2026 in Italien beginnen.

„Die Erleichterung ist riesig! Olympia-Quali war heute das Ziel. Alles andere ist Zugabe. Es ist sehr cool zu sehen, dass ich – wenn alles passt – ganz vorne mitfahren kann. Ein kleines bisschen Ärger ist aber auch dabei: Ich bin in den letzten Kurven zu gerade geworden. Sonst wäre sogar das Podium möglich gewesen.“

Yannik Angenend

Mathilda Scheid auf dem Weg zu weiterem Olympia-Quotenplatz

Nachwuchstalent Mathilda Scheid (WSV Bischofswiesen) macht einen großen Schritt Richtung Olympia. Bereits vergangene Woche in Bad Gastein (AUT) hat die 19-Jährige die Olympianorm mit ihrer zweiten Top 16-Platzierung geschafft. Allerdings fehlt der internationale Quotenplatz. Dieser ist dem SNBGER-Team Dank ihres starken elften Platzes heute, kaum mehr zu nehmen. Die finale Entscheidung fällt morgen.

Hochreiter, Huber, und Baumeister heute nicht im Finale

Für Stefan Baumeister (SC Aising-Pang), Elias Huber (SC Schellenberg) und Melanie Hochreiter (WSV Bischofswiesen) endet der Parallel Riesenslalom heute mit der Qualifikation. Die drei Athlet*innen, die bereits fix für die Olympischen Spiele qualifiziert sind, kommen am ersten von zwei Renntagen in Bansko auf die Plätze 18., 24. und 33.

Letzte Chance auf Olympia für Prantl oder Kühnhauser?

Wer sichert sich den letzten Platz im deutschen olympischen Raceboard-Team: Youngster Max Kühnhauser (WSV Königssee) oder Ole Mikkel Prantl (WSV Königssee)? Heute belegen die beiden SNBGER-Athleten die Plätze 46. und 29. Zu wenig, für die deutsche Norm (zweimal Top 16, einmal Top 8). Mit dem Rennen am Sonntag bleibt den deutschen Herren eine weitere Chance, noch auf den Zug Richtung Italien aufzuspringen.

Loch reist vorzeitig ab

Der Rücken macht Probleme. Und das ausgerechnet zwei Wochen vor den Olympischen Spielen in Italien. Daher verzichtet Cheyenne Loch (SC Schliersee) auf die Rennen in Bansko. Die 32-Jährige ist vorzeitig nach Hause geflogen, um sich zu regenerieren.

Bild: Ramona Hofmeister freut sich über Weltcupsieg #23. Credit: Vassil Donev/Fis

 

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