Wieder Podestplatz in Polen: Stefan Baumeister wird Zweiter
Ramona Hofmeister landet nach Platz drei gestern, heute als Vierte knapp neben dem Podest. Die gute Nachricht: Sie ist damit nicht bestplatzierte Deutsche. Denn: Teamkollege Stefan Baumeister wird starker Zweiter. Melanie Hochreiter als Achte und Elias Huber als Zehnter komplettieren das gute Abschneiden für SNBGER.
Grandioses Rennen mit kleinem Schönheitsfehler: Stefan Baumeister (SC Aising-Pang) steht beim zweiten Parallel Riesenslalom an diesem Wochenende im polnischen Krynica als Zweiter auf dem Podium. Er bestätigt damit seine beste Platzierung in dieser Saison.
„Das war ein rund gesteckter Kurs, der mir liegt. Da kann ich meine Stärken ausspielen. Von der ersten Runde weg hatte ich ein gutes Gefühl. Ich bin endlich wieder mal richtig ins Fahren gekommen. So macht’s richtig Spaß.“
Einziger Wehmutstropfen für Baumeister: Neun Hundertstelsekunden fehlen dem 32-Jährigen zum ersten Weltcupsieg seit vier Jahren. Den holt sich stattdessen der Gesamtweltcupführende Maurizio Bormolini (ITA).
„Das ist derselbe Rückstand wie bei der WM im vergangenen Jahr. Das ärgert mich schon ein bisschen. Vor allem, weil mein letzter Weltcupsieg schon so lange her ist. Das wäre wieder mal an der Zeit. Aber wir haben ja noch ein paar Rennen vor uns in diesem Winter.“
Krynica bleibt ein erfolgreiches Pflaster für Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen). Die Deutsche landet nach Platz drei gestern, heute als Vierte knapp neben dem Podest. Nach erneut starkem Beginn passieren der 29-Jährigen im Halb- und kleinen Finale gegen die spätere Siegerin Sabine Payer (AUT) und Malena Zamfirova (BUL), die Dritte wird, zu viele Fehler.
„Alles gut. Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende. Die letzten Fahrten heute waren mehr Kampf als Genuss. Man hat die Spuren von gestern ständig gekreuzt. Da bin ich einfach nicht mehr so gut reingekommen. Trotzdem ziehe ich ein absolut positives Resümee von dem Wochenende und freue mich auf die nächsten Rennen.“
Starkes Achtelfinale: Melanie Hochreiter (WSV Bischofswiesen) setzt sich in der ersten Runde gegen die Gesamtweltcupführende und Tageschnellste in der Qualifikation, Tsubaki Miki, durch. Mit einer richtig starken Fahrt bleibt die Deutsche vom Ziel weg in Schlagdistanz zur Japanerin – und holt sich ihre Gegnerin auf den letzten Metern. Weniger gut läuft’s im Viertelfinale: Hochreiter scheidet gegen Zamfirova aus und belegt Platz acht.
Den Olympiasieger in die Knie zwingen: Das wäre Elias Huber (SC Schellenberg) in seinem Achtelfinale beinahe geglückt. Lange lag der Deutsche klar vor Benjamin Karl, der sich vor zwei Wochen die Goldmedaille in Livigno sicherte. Ein Fehler kostet dem SNBGER-Athleten kurz vorm Ziel Geschwindigkeit. Die Chance nutzt der Österreicher und zieht an Huber vorbei. Am Ende belegt er einen guten zehnten Platz.
Nachwuchsathletin Mathilda Scheid (WSV Bischofswiesen) lässt heute mit schnellen Zeiten in der Qualifikation aufhorchen. Im zweiten Durchgang wird sie in Führung liegend allerdings wegen eines Torfehlers nachträglich qualifiziert. Die SNBGER-Athletin rutscht damit zurück auf Platz 32.
Knapp hat es für Yannik Angenend (FC Lengdorf) nicht für die Top 16 gereicht. Er wird 18. Max Kühnhauser (WSV Königssee) zeigt ebenfalls ein ansprechendes Rennen als 23. Ole Mikkel Prantl (WSV Königssee) wird 36.