Winterberg feiert Snowboardfinale - und Ole Mikkel Prantl auf Platz sechs

Ole Mikkel Prantl fährt auf einen starken sechsten Platz.

Schlussakt für die Raceboarder*innen: Beim Weltcupfinale in Winterberg gelingt Ole Mikkel Prantl mit Platz sechs ein Ausrufezeichen. Der erfolgsverwöhnten Teamkollegin Ramona Hofmeister passiert ein folgenschwerer Fehler in der Qualifikation.

Ole Mikkel Prantls (WSV Königssee) Blick geht nach vorne. Die alte Saison – „zum Vergessen“ – hat er im Kopf schon abgehakt. Sein Winter 2026/27 hat heute beim Heimrennen in Winterberg begonnen. Und wie: Beim VISA FIS Snowboard Alpine Weltcup presented by Würth MODYF holt sich der 25-Jährige mit Platz sechs das beste Ergebnis seiner Karriere. Nach verpasster Olympiaqualifikation und bisher durchwachsenen Ergebnissen im Weltcup zeigt sich Prantl erleichtert.

„Für mich war das heute das erste Rennen der neuen Saison. So bin ich in den Tag gegangen – und das ist vor allem in der Qualifikation und in der ersten Runde richtig gut gelungen.“

Ole Mikkel Prantl

Im Viertelfinale trifft der Deutsche auf den späteren Sieger Sangho Lee aus Korea.

„Im Viertelfinale habe ich alles riskiert, bin voll ans Limit gegangen, aber Sangho Lee war heute einfach zu stark.“

Ole Mikkel Prantl

Hofmeister und Baumeister scheiden im Achtelfinale aus

Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen) macht sich mit einem Fehler kurz vorm Ziel im zweiten Qualifikationslauf das Rennen schwer. Sie trifft gleich im Achtelfinale auf die sechsfache Gewinnerin der Parallel Slalom-Kugel Julie Zogg. Ein emotionales Duell: Die Schweizerin – und Freundin von Hofmeister – beendet in Winterberg ihre Karriere.

„Gegen Julie hat es leider nicht gereicht. Aber ich gönne ihr das von ganzem Herzen, dass sie noch ein paar schöne Erinnerungen von ihrem letzten Rennen mitnimmt.“

Ramona Hofmeister

Hofmeister, die verletzungsbedingt erst im Januar in die Saison eingestiegen ist, hat sich im Training vor allem auf die olympische Disziplin Parallel Riesenslalom konzentriert.

„Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Das Weltcupfinale hier ist immer ein besonderer Saisonabschluss. Trotzdem bin ich froh, morgen Abend die Beine hochzulegen. Im Slalom schmerzt mein Sprunggelenk auch deutlich mehr als im Riesenslalom. “

Ramona Hofmeister

Stefan Baumeister (SC Aising-Pang) hingegen startet in Durchgang zwei der Qualifikation eine erfolgreiche Aufholjagd – die mit der Finalteilnahme belohnt wird. Dort scheidet der 32-Jährige gegen den Gesamtweltcupsieger Maurizio Bormolini (ITA) aus und wird 15.

Melanie Hochreiter (27., WSV Bischofswiesen), Elias Huber (22., SC Schellenberg), Yannik Angenend (29., FC Lengdorf) und Mathilda Scheid (21., WSV Bischofswiesen) verpassen heute die Finalläufe der besten 16. Genau wie die Nachwuchsathlet*innen, die beim Heimweltcup am Start waren (siehe unten).

Bild: Ole Mikkel Prantl fährt auf einen starken sechsten Platz. (c)SNBGER/Paul Fuchs
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