EYOF 2015: Deutsche Snowboardcrosser überzeugen mit Gold und Bronze

EYOF 2015: Deutsche Snowboardcrosser überzeugen mit Gold und Bronze

Die deutschen Nachwuchs-Snowboarder haben beim 12. European Youth Festival 2015 in Vorarlberg und Liechtenstein für...
Erfolgreicher Saisonauftakt der Nobile sbxTrophy 2015 und Bayerische Meisterschaft im Boardercross am 24. und 25. Januar 2015

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X-Games: Konstantin Schad wird Fünfter im Snowboardcross

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Achtelfinal-Aus im WM-PGS für deutsche Snowboarder

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Selina Jörg schrammt im WM-Parallel Slalom an Bronze vorbei

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Raceboarder hoffen auf Medaillen

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Quali-Aus für Silvia Mittermüller im WM-Slopestyle

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Mittermüller startet im Slopestyle

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Johannes Höpfl 27ter im Halfpipe-Bewerb der FIS-WM

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Paul Berg Elfter im Snowboard Cross

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Für die deutschen Snowboardcrosser kam beim heutigen WM-Rennen das Aus früher als erwartet. Während Konstantin Schad...
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27.01.2015 10:38 Alter: 20 hrs

EYOF 2015: Deutsche Snowboardcrosser überzeugen mit Gold und Bronze

Kategorie: Snowboardcross

Die deutschen Nachwuchs-Snowboarder haben beim 12. European Youth Festival 2015 in Vorarlberg und Liechtenstein für ein deutliches Ausrufezeichen gesorgt.

Sarah Dienstbeck, Siegerin SBX EYOF 2015

Sarah Dienstbeck, Siegerin SBX EYOF 2015

Im gestrigen Snowboardcross-Rennen auf dem Hochjoch im Montafon sicherte sich Sarah Dienstbeck (Irschenberg, 16 Jahre) vor Marie Marguet (FRA) und Kristina Paul (RUS) in eindrucksvoller Manier Gold.
Im Vierer-Finale der Männer holte Leon Beckhaus (München, 16) hinter Merlin Surget (FRA) und Fabian Hartmann (AUT) Platz drei.
Sebastian Pietrzykowski (Albstadt, 16), dritter Starter von Snowboard Germany, musste sich mit Platz vier begnügen.

27.01.2015 10:05 Alter: 21 hrs

Erfolgreicher Saisonauftakt der Nobile sbxTrophy 2015 und Bayerische Meisterschaft im Boardercross am 24. und 25. Januar 2015

Kategorie: Snowboardcross

Am vergangenen Wochenende fand in Grasgehren der erste Tourstopp der Nobile sbxTrophy 2015 statt. Insgesamt gingen 50 Snowboarderinnen und Snowboarder im Alter von 7 bis 43 Jahren an den Start, um sich die ersten Punkte bei der sbxTrophy 2015 zu holen. Zusätzlich wurden am Sonntag die Bayerischen Meister gekürt.

Nobile sbxTrophy Auftakt by Felix Kling | felixklingpictures.com

Nobile sbxTrophy Auftakt by Felix Kling | felixklingpictures.com

Eine perfekt präparierte Boardercross-Strecke und eine super Stimmung warteten am Wochenende auf die zahlreichen Snowboarderinnen und Snowboarder, die hochmotiviert und heiß auf das erste sbxTrophy Rennen der Saison waren. Am Samstag wurde noch fleißig trainiert, um dann am Sonntag beim Rennen die anspruchsvolle Strecke erfolgreich zu meistern.

In der jüngsten Altersklasse U12 setzte sich die 11-jährige Celia Trinkl (SC Miesbach) gegen die 10-jährige Holländerin Melissa Peperkamp durch. Bei den Jungs kämpfte sich der amtierende Bayrische Meister Max Rieß (10 Jahre) aufs Siegertreppchen, dicht gefolgt von dem Österreicher Benjamin Bachmann (11 Jahre) auf Platz 2 und dem Allgäuer Leonardo Schweizer (TSV Dietmannsried) auf Platz 3.

In der Altersklasse U15 holte sich Umito Kirchwehm (14 Jahre) von go4snow den ersten Sieg der Saison. Ebenfalls erfolgreich waren der 14-jährige Amadeus Loibl (SC Miesbach) auf Platz 2 und Moritz Metzger (12 Jahre von go4snow) auf Platz 3. In der gleichen Altersklasse gewann bei den Mädels die hervorragende Hanna Rieß vor der 12-jährigen Marlene Schwarz (WSV Oberaudorf) auf Platz 2, die um wenige Zentimeter früher als die 14-jährigen Alina Kornelli (SC Miesbach) durchs Ziel fuhr.

In der Altersklasse Open konnte die 17-jährige Tamara Schmidt (SC Dingolfing) nach einem äußerst spannenden Finale den Sieg für sich verbuchen, gefolgt von Jana Fischer (15 Jahre) von go4snow auf  Platz 2. Auf Platz 3 fuhr die Holländerin Lois Vlastuin. Auch bei den Herren ging es im Finale heiß her: Den ersten Platz holte sich Nationalmannschaftsmitglied Martin Nörl), Platz 2 sicherte sich der Oberstdorfer Skiinternatsschüler Florian Gregor (SC Dingolfing) und Platz 3 ging an Maximilian Inderwies (15 Jahre) vom SC Dingolfing. Respekt an alle Teilnehmer in dieser Klasse, die sich  von den Teilnehmern aus den deutschen Nationalmannschaften nicht einschüchtern ließen, sondern Vollgas gaben.

Bayerische Meister 2015 wurden Max Rieß  (U12m), Celia Trinkl  (U12w), Amadeus Loibl (U15m), Hannah Rieß (U15w), Tamara Schmidt (Open Damen) und Martin Nörl (Open Herren).


Zu den besonderen Highlights zählte zum einen die Teilnahme von Martin Nörl, der gerade noch an der FIS Snowboard WM teilnahm. Des Weiteren nahm der Behindertensportler Manuel Neß aus Ravensburg, der im November sein Parasnowboard Weltcupdebut hatte, am Trainingstag teil.


Wir freuen uns über einen gelungenen sbxTrophy-Tourauftakt und sind begeistert von dem erneut hohen Niveau, das alle Fahrer auf der Strecke zeigten. Gratulation an alle Gewinner!


Der nächste Tourstopp findet am 21.und 22.02.2015 in Grasgehren statt! Seid dabei, wenn es wieder heißt: Come challenge!


Weitere Fotos gibt es auf unserer Facebookseite www.facebook.com/sbxTrophy.

 

Die Ergebnisse findet ihr hier.

 

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

24.01.2015 10:49 Alter: 4 days

X-Games: Konstantin Schad wird Fünfter im Snowboardcross

Kategorie: Snowboardcross

Konstantin Schad (Fischbachau, 27) hat bei den X-Games in Aspen, CO die anvisierte Wiedergutmachung für das frühe WM-Aus vergangene Woche unglücklich verpasst.

Konstantin Schad wird bei den X-Games um den verdienten Lohn gebracht.

Konstantin Schad wird bei den X-Games um den verdienten Lohn gebracht.

 

Der letztjährige Dritte des Mega-Events in den USA wurde im Sechser-Finale der Männer vom Italiener Omar Visintin auf Medaillenkurs liegend abgeschossen und musste sich am Ende mit Rang fünf zufrieden geben.

„Es ist so unfassbar bitter“, haderte Schad mit seinem Schicksal.

„Da liegt man bis kurz vor Ende des Rennens an zweiter Stelle auf Medaillenkurs, und nur weil wieder einmal ein Italiener zwei grobe Fahrfehler aneinanderreiht, wird man noch abgeschossen.“

Bereits in der Vergangenheit war es bei verschiedenen Wettbewerben zu Kollisionen mit Mitgliedern der italienischen Nationalmannschaft gekommen.

„Ich weiß, dass es zu unserem Sport dazugehört, aber nach der mittlerweile fünften Italiener-Bombe in einem großen Finale fragt man sich schon, womit man das eigentlich verdient hat“, resümierte Schad.

Teamkollege Paul Berg (Konstanz, 23), der zweite Deutsche, der beim Einladungsevent dabei war, schied bei seiner X-Games-Premiere in seinem äußerst knappen Viertelfinalheat aus.

Der Sieg ging an Kevin Hill (CAN), der Omar Visintin (ITA) und Nate Holland (USA) auf die Plätze zwei und drei verweisen konnte. Bei den Damen setzte sich Lindsey Jacobellis (USA) vor Dominique Maltais (CAN) und Nelly Moenne Loccoz (FRA) durch.

Das Finale der Männer kann hier noch einmal verfolgt werden.  

 

23.01.2015 15:59 Alter: 5 days

Achtelfinal-Aus im WM-PGS für deutsche Snowboarder

Kategorie: Race

Die deutschen Snowboarder haben bei der FIS Freestyle Ski & Snowboard Weltmeisterschaft im österreichischen Kreischberg eine Medaille im Parallel Riesenslalom verpasst.

Mit Wut im Bauch ging Selina Jörg auf die PGS-Strecke, wurde aber nicht belohnt. Am Ende wurde die beste Deutsche der WM Elfte - © Oliver Kraus.

Mit Wut im Bauch ging Selina Jörg auf die PGS-Strecke, wurde aber nicht belohnt. Am Ende wurde die beste Deutsche der WM Elfte - © Oliver Kraus.

 

Die fünf Raceboarder, die sich im Lachtal für die K.o.-Runde qualifiziert hatten, scheiterten allesamt im Achtelfinale, nachdem sie aufgrund der durchwachsenen Qualifikationszeiten auf dem etwas langsameren blauen Kurs auf die 500 Meter lange Piste gehen mussten.

„Die Zeitschnelleren haben sich alle für den roten Kurs entschieden. Es hat sich auch schon in der Qualifikation herauskristallisiert, dass der schneller ist. Das ist schade. Ich habe alles probiert, das von gestern mitzunehmen und heute besser zu machen, aber das hat leider nicht gereicht“, erklärte Selina Jörg (Sonthofen, 26) nach ihrem elften Platz.

Damit war die Allgäuerin, die morgen Geburtstag feiert, nach ihrem gestrigen vierten Platz erneut beste Deutsche, denn Isabella Laböck (Prien, 28), Amelie Kober (Fischbachau, 27) und Anke Karstens (Aschau, 29) wurden nach ihren Duell-Niederlagen ihrem Qualifikationsergebnis entsprechend 14te, 15te und 16te.

„Ich bin froh, dass ich es nach dem verpatzten ersten Qualilauf überhaupt noch ins Finale geschafft habe“, sagte Kober nach dem Rennen.

„Es war klar, dass man auf dem blauen Kurs Alles geben musste, um überhaupt noch eine Chance zu haben, aber es hat nicht sein sollen“, so die Olympia-Dritte von Sotschi, die es bei der Einfahrt in das Flachstück am selben Tor erwischt hatte wie Anke Karstens.

„Ich habe Alles riskiert, da kann das schon mal passieren. Es ist wieder WM, und es läuft wieder nicht, wie ich es mir vorgestellt habe“, so Karstens zu ihrem Rutscher, die aber bereits den Blick nach vorne richten konnte: „Ich hoffe, ich kann mich dafür in den nächsten Wochen für die harte Arbeit belohnen.“

Am knappsten schied allerdings Patrick Bussler aus. 16 Hundertstel fehlten dem 30-Jährigen aus Aschheim nach großem Fight gegen Benjamin Karl (AUT), der hinter Andrey Sobolev (RUS) und Zan Kosir (SLO) WM-Dritter wurde.

„Das ärgert mich schon sehr. Es war wirklich sehr knapp. Ich war auf dem langsameren Kurs ein wenig vorne. Dann habe ich nur einen kleinen Fehler gemacht und bin raus. Wäre ich in der Quali nur ein bisschen schneller gewesen, hätte ich den Kurs aussuchen dürfen. Das nervt schon“, so der einzige männliche Vertreter von Snowboard Germany in den Finalläufen, der letztlich 13ter wurde.

Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 27), Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 21) und Daniel Weis (Bischofswiesen, 26) wurden 20ter, 35ter und 43ter.

Cheyenne Loch (Schliersee, 20), die aufgrund des WM-Titels von Isabella Laböck von vor zwei Jahren den fünften deutschen Startplatz erhalten hatte, belegte am Ende Platz 29.

Der Sieg bei den Damen ging an Claudia Riegler (AUT), die vor Alena Zavarzina (RUS) und Tomoka Takeuchi (JPN) mit 41-Jahren die älteste Snowboard-Weltmeisterin der Geschichte wurde.

Ergebnisse

22.01.2015 16:01 Alter: 6 days

Selina Jörg schrammt im WM-Parallel Slalom an Bronze vorbei

Kategorie: Race

Im ersten Rennen der alpinen Snowboarder bei der FIS Freestyle Ski & Snowboard Weltmeisterschaft im österreichischen Kreischberg hat Selina Jörg (Sonthofen, 26) ihre erste WM-Medaille hauchdünn verpasst. Im kleinen Finale gegen Marion Kreiner (AUT) fehlten der Olympiavierten von Vancouver auf dem 400 Meter langen Kurs im Lachtal am Ende vier Hundertstel zu Edelmetall.

Frust pur im Zielbereich nachdem Selina Jörg nur vier Hundertstel zu Edelmetall gefehlt haben

Frust pur im Zielbereich nachdem Selina Jörg nur vier Hundertstel zu Edelmetall gefehlt haben

„Bei uns geht es oft sehr, sehr knapp zu, aber heute gleich zwei Mal um einen Wimpernschlag zu verlieren, ist noch bitterer als bei Olympia 2010. Ich weiß nicht, was ich in den letzten Wochen verbrochen habe, dass es einfach nichts wird“, so Jörg, die im Halbfinale gegen die später Zweite Julia Dujmovits um sieben Hundertstel das Duell um den Titel ebenfalls knapp verpasst hatte.

„Das Halbfinal-Aus konnte ich gut ausschalten. Ich habe mich nur auf den letzten Lauf konzentriert. Ich habe mir noch einmal die Schlüsselstellen eingeprägt und bin alles im Kopf durchgegangen. Ich habe dann auch gesehen, dass sie (Kreiner) unten einen Fehler hatte und habe noch einmal meine Chance gewittert, aber es hat nicht sollen sein.“

Dementsprechend wird Pechvogel Jörg im morgigen Parallel Riesenslalom, einen Tag vor ihrem 27. Geburtstag, mit viel Wut im Bauch an den Start gehen.

„Ich werde versuchen, das, was heute passiert ist, positiv zu nutzen. Die Motivation ist bei einem Großereignis sowieso da. Morgen muss es einfach klappen“, so die Allgäuerin.

Ähnlich sehen es auch ihre Teamkollegen Amelie Kober (Fischbachau, 27) sowie Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 21) und Daniel Weis (Bischofswiesen, 26), die im Viertelfinale der Damen bzw. im Achtelfinale der Herren nach großem Kampf ausgeschieden waren.

„Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß“, äußerte Kober nach ihrem Sturz und Platz sieben in der Endabrechnung. „Aber man muss auch eingestehen, dass ich es im zweiten Lauf nicht hinbekommen habe. Es hilft nichts, ich muss nach vorne schauen.“

WM-Neuling Baumeister, der im Achtelfinale gegen den späteren Sieger Roland Fischnaller (ITA) mit 23 Hundertstel Rückstand knapp die Sensation verpasst hatte und am Ende vor Weis 15ter wurde, meinte: „Ich bin froh, dass ich in dieser Saison endlich mal eine gute Leistung im Rennen gezeigt habe. Ich habe gesehen, dass ich es kann und werde morgen noch einmal Gas geben.“

Ein ähnliches Fazit zog Daniel Weis: „Mit drei Zehntel gegen den Weltcup-Führenden (Zan Kosir, SLO) auszuscheiden ist keine Schande. Ich habe einen guten Lauf gezeigt. Aber ich hätte ihn auch schlagen können. Das nehme ich für morgen mit und werde versuchen, locker reinzugehen.“

Die anderen vier Starter von Snowboard Germany hatten am Vormittag den Qualicut der Top-16 verpasst.

Anke Karstens (Aschau, 29) wurde 18te, Isabella Laböck (Prien, 28) 31te. Bei den Männern wurde Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 27) 19ter, Patrick Bussler (Aschheim, 30) 20ter.

Der Sieg bei den Damen ging an Ester Ledecka (CZE), Rang zwei und drei an die Österreicherinnen Julia Dujmovits und Marion Kreiner.

Bei den Männern rundeten Andrey Sobolev (RUS) und Rok Marguc (SLO) das Podium neben Titelträger Roland Fischnaller (ITA) ab.

Morgen steht im Lachtal der Parallel Riesenslalom auf dem Programm. Um 9:00 Uhr ist Qualistart. Das Finale, ebenfalls im Single-Run-Format ausgetragen, beginnt um 13:30 Uhr.

Ergebnisse:

 

20.01.2015 09:01 Alter: 8 days

Raceboarder hoffen auf Medaillen

Kategorie: Race

Nach drei von fünf Medaillenentscheidungen mit deutscher Beteiligung greifen am kommenden Donnerstag und Freitag (22. und 23. Januar) die Raceboarder ins Geschehen ein. Mit insgesamt neun Athleten ist Snowboard Germany bei den Titelkämpfen vertreten, alle geeint von der Hoffnung, das Ergebnis von 2013 im Parallel Slalom und Parallel Riesenslalom wiederholen zu können.

Bislang lief die Saison noch nicht nach ihrem Wunsch. Daher hofft PGS-Weltmeisterin Isabella Laböck auf eine Wende im Lachtal

Bislang lief die Saison noch nicht nach ihrem Wunsch. Daher hofft PGS-Weltmeisterin Isabella Laböck auf eine Wende im Lachtal

 

Vor zwei Jahren sicherte sich Isabella Laböck (Prien, 28 Jahre) den Titel im Parallel Riesenslalom. Zwar ist die Titelverteidigerin in dieser Saison noch nicht so recht in Fahrt gekommen, doch dass sie bei Großereignissen auf den Punkt fit sein kann, hat Laböck 2013 in Kanada bewiesen.

Dementsprechend fällt ihre Zielsetzung aus: „Ich würde gerne meinen Titel verteidigen. Ich weiß auch, dass es passt, auch wenn ich momentan nicht ganz die Trainingseindrücke im Rennen umsetzen kann. Ich hoffe aber, dass es am Kreischberg aufgeht.“

Mit bislang drei WM-Medaillen zählt Laböcks Teamkollegin Amelie Kober (Fischbachau, 27) natürlich auch bei den Parallel-Rennen, die im Lachtal im Single-Run-Modus ausgetragen werden, zu den Favoriten.

Zumal die Olympiadritte in dieser Saison schon einmal auf dem Treppchen stand.

Allerdings stapelt Kober gewohnt tief: „Mein Ziel ist es, gut abzuschneiden. Medaillenprognosen gebe ich nicht ab, das habe ich noch nie gemacht, auch wenn ich natürlich einen Medaillenwunsch habe.“

Ähnliche Träume hat auch die Olympiazweite von Sotschi, Anke Karstens (Aschau, 29), die darauf hofft, dass endlich mal der Knoten bei einer Weltmeisterschaft aufgeht:

„Wie jedes Mal würde ich gerne eine Medaille mit heimnehmen und endlich den WM-Fluch beenden, mal sehen, ob es dieses Mal klappt. Ich fühle mich gut, und wenn es mein Tag ist, dann kann es langen. Ich muss nur die Fehler abstellen.“

Die vierte Top-Fahrerin im Team, Selina Jörg (Sonthofen, 26), ist in der Saison mit drei Top-10-Ergebnissen in drei Weltcup-Rennen die bislang konstanteste Carverin, bleibt aber zurückhaltend optimistisch:

„Ich will es besser machen als bei den letzten Weltmeisterschaften. Im Weltcup lief es bereits gut, von daher ist das Ziel Top-5!“

Bei den Männern hat Snowboard Germany nach dem gelungenen Comeback von Patrick Bussler (Aschheim, 30) ein weiteres Eisen im Feuer.

Nicht nur spricht der dritte Platz von Bad Gastein für den Teamältesten, auch die Erfahrung von bislang sechs WM-Teilnahmen könnte Bussler mit in die Waagschale werfen, um nach 2009 die zweite Medaille zu gewinnen.

Dementsprechend fällt die Zielsetzung aus: „Nachdem es in Bad Gastein so gut lief, wäre für mich, wenn alles hält, auch bei der WM ein Podestplatz das Ziel.“

Das Raceteam von Snowboard Germany

  • Amelie Kober (Fischbachau, 27), 6te WM-Teilnahme

  • Anke Karstens (Aschau, 29), 4te WM-Teilnahme

  • Isabella Laböck (Prien, 28), 5te WM-Teilnahme

  • Selina Jörg (Sonthofen, 26), 5te WM-Teilnahme

  • Cheyenne Loch (Schliersee, 20), 1te WM-Teilnahme *

  • Patrick Bussler (Aschheim, 30), 7te WM-Teilnahme

  • Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 27), 2te WM-Teilnahme

  • Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 21), 1te WM-Teilnahme

  • Daniel Weis (Bischofswiesen, 26), 1te WM-Teilnahme

* nur PGS, da Extrastartplatz aufgrund von Laböcks WM-Titel 2013

 

19.01.2015 18:55 Alter: 9 days

Quali-Aus für Silvia Mittermüller im WM-Slopestyle

Kategorie: Freestyle

Silvia Mittermüller hat bei der FIS Freestyle Ski & Snowboard Weltmeisterschaft am Kreischberg den Einzug ins Finale verpasst. Die 31-jährige Münchnerin konnte auf dem harten WM-Kurs keinen Top-Run in den Schnee stellen und wurde am Ende des Tages mit 55.66 Punkten 14te.

 

„Das war blankes Eis um drei Uhr am Nachmittag, samt Schatten und vielen Schlaglöchern“, fasste die erfahrene Snowboarderin die Bedingungen bei ihrer fünften WM-Teilnahme zusammen.

„Ich bin einfach nur froh, heil unten angekommen zu sein. Ich habe das Beste draus gemacht. Normalerweise lässt man die Frauen vor den Herren antreten.“

Am kommenden Mittwoch findet das Slopestyle-Finale um 11:00 Uhr statt.

Weiter deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.

 

 

 

18.01.2015 19:30 Alter: 9 days

Mittermüller startet im Slopestyle

Kategorie: Freestyle

Nach zwei aufgrund der Witterungsbedingungen mit Regen und Nebel harten Trainingstagen bei der FIS Freestyle Ski & Snowboard WM am Kreischberg, Österreich, wird es morgen ernst für Deutschlands einzige Freestylerin vor Ort.

Schlechtes Wetter und suboptimale Schneebedingungen machten es den Ridern schwer, den super WM-Kurs zu genießen

Schlechtes Wetter und suboptimale Schneebedingungen machten es den Ridern schwer, den super WM-Kurs zu genießen

 

Um 14:00 Uhr steht für Silvia Mittermüller die Slopestyle-Qualifikation (Finale am Mittwoch, 21. Januar, 11:00 Uhr) und damit fünfte WM-Teilnahme auf dem Programm.

Der Auftritt auf dem Slopestyle-Kurs (Rail-Set, Canon, Kicker, Kicker, Rail/Wallride-Set, Kicker) wird aber nicht der einzige Start der 31-Jährigen sein.

Die Münchnerin tritt auch beim letzten Snowboard-Bewerb der WM an: am 24. Januar im Big Air, der erstmals auch Medaillenentscheidungen in der Damenkonkurrenz bringt.

 

16.01.2015 18:58 Alter: 12 days

Johannes Höpfl 27ter im Halfpipe-Bewerb der FIS-WM

Kategorie: Freestyle

Johannes Höpfl hat bei seiner ersten WM-Teilnahme am Kreischberg, Österreich, den Einzug ins Finale der besten 10 Rider verpasst.

Hansi Höpfl konnte trotz Rang 27 mit seiner ersten WM-Teilnahme zufrieden sein.

Hansi Höpfl konnte trotz Rang 27 mit seiner ersten WM-Teilnahme zufrieden sein.

 

Zwar konnte sich der 19-Jährige aus Hauzenberg im Vergleich zum gestrigen Training deutlich steigern, doch ein kleiner Black-out am Ende seines starken ersten Runs bestehend aus Backside Air, Frontside 720, Cab 720, Frontside 900 und Backside 900 verhinderte ein besseres Ergebnis als Rang 27 (51.75 Punkte).

„Ich weiß nicht, was da passiert ist. Ich habe aus unersichtlichen Gründen noch einen Alley-oop gemacht. Den habe ich verpatzt. Das ist ziemlich ärgerlich; zumal ich im zweiten Run dann nicht genügend Speed für meinen Backside 900 gehabt habe und nur einen Backside 540 und einen Frontside Air einstreuen konnte“, gab der einzige deutsche Teilnehmer selbstkritisch zu Protokoll.

Dennoch konnte Höpfl dem Großereignis in der Steiermark auch Positives abgewinnen.

„Die WM hat Spaß gemacht. Es war cool. Die Stimmung und Atmosphäre waren der Wahnsinn, auch wenn ich meinen Run gerne noch besser runtergebracht hätte. Von daher werde ich das jetzt abhaken und mich auf die Burton European Open in Laax konzentrieren“, so Höpfl, der seit Beginn des Jahres gemeinsam mit dem slowenischen Team trainiert.

Das Finale der besten 10 Männer (3-Run-Finale) geht morgen um 18:00 Uhr über die Bühne.

Das komplette Ergebnis der Halfpipe-Qualifikation steht online bereit.

 

16.01.2015 17:42 Alter: 12 days

Paul Berg Elfter im Snowboard Cross

Kategorie: Snowboardcross

Für die deutschen Snowboardcrosser kam beim heutigen WM-Rennen das Aus früher als erwartet. Während Konstantin Schad (Fischbachau, 27) bei seiner fünften WM-Teilnahme bereits im Achtelfinale ausschied und am Ende 19ter wurde, war für Paul Berg (Konstanz) sein WM-Debüt in der Steiermark eine Runde später beendet.

Paul Berg kämpft sich rechts im Bild durch sein Achtelfinale...

Paul Berg kämpft sich rechts im Bild durch sein Achtelfinale...

 

Der 23-Jährige Weltcup-Gesamtzweite aus dem Vorjahr kam als Dritter seines Viertelfinales ins Ziel und belegte Platz elf in der Endabrechnung, nachdem er zuvor aufgrund eines leichten Fehlers und viel Pech Zeit verloren hatte.


„Ich bin ich in der ersten Kurve leider meinem kanadischen Kontrahenten aufs Brett gefahren und habe dadurch Zeit verloren. Danach ist mir auch noch mein Transponder in den Schuh gerutscht, der mit dann aufs Schienbein gedrückt hat. Da konnte ich dann nicht mehr angreifen“, fasste Berg zusammen.

Dementsprechend nüchtern fiel dann auch sein Fazit aus: „Die WM war gut, aber ich bin mit meiner Leistung nicht zufrieden. Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, dass ich das Halbfinale und damit mein Ziel verpasst habe. Aber es kommt ja hoffentlich noch eine WM“, so Berg abschließend.

Der dritte Starter von Snowboard Germany, Martin Nörl (Adlkofen, 21), hatte gestern als 38ter das Finale der besten 32 verpasst.

Der WM-Titel ging an Luca Matteotti (ITA). Bei den Damen sicherte sich Lindsey Jacobellis (USA) bei ihrem vierten WM-Start zum vierten Mal die Gold-Medaille.