"Unfassbar!" findet die souveräne Siegerin nach dem Rennen

Riesenjubel in Russland: Ramona Hofmeister gewinnt in Bannoye

Überragender Auftakt! Nach dem zweiten Platz von Selina Jörg am Samstag, setzt Teamkollegin Ramona Theresia Hofmeister (WSV Bischofswiesen) am Sonntag nochmal einen drauf. Die 23-Jährige gewinnt den ersten Parallel-Riesenslalom der Alpinen-Snowboard-Saison. Im Finale lässt die Deutsche der Schweizerin und Drittenplatzierten des Vortags, Ladina Jenny, keine Chance. Dritte wird Claudia Riegler aus Österreich.

Für Ramona Hofmeister ist es der insgesamt fünfte Weltcupsieg. Nach dem erneut starken Abscheiden von Selina Jörg (SC Sonthofen) und Stefan Baumeister (SC Aising-Pang), beide belegen den 5. Platz, feiert das Team von Snowboard Germany einen starken Einstand in die Saison sowie eine starke Premiere im russischen Bannoye.

„Unfassbar! Ich kann es gar nicht glauben. Nach meiner Schulteroperation im Frühjahr wusste ich nicht genau, wo ich stehe. Nach dem siebten Platz gestern dachte ich mir ‚super‘. Aber der Sieg heute übertrifft alle meine Erwartungen“, jubelt Ramona Hofmeister nach dem Rennen. Für ihren Sieg hat die 23-Jährige alles auf eine Karte gesetzt: „Die Kurse waren sehr schwer zu fahren – manchmal eisig, an manchen Stellen ist die Piste gebrochen. Da musste man wirklich alles riskieren“, verrät sie und findet außerdem lobende Worte für die Veranstalter des Premieren-Weltcups in Bannoye: „Es war wirklich top organisiert, auf den Tribünen war mega Stimmung. Es fühlt sich wie eine kleine Weltmeisterschaft an.“

Die weite Reise in den Südural hat sich gelohnt – findet auch Chefcoach Paul Marks: „Mein Team hat super abgeliefert. Ich bin sehr zufrieden. Auch die guten Platzierungen in der Quali (1. Selina Jörg, 2. Stefan Baumeister) zeigen, dass wir top in Form sind.“

Das gute deutsche Ergebnis komplettieren Melanie Hochreiter (WSV Bischofswiesen), die im Achtelfinale knapp an Natalia Soboleva (RUS) scheitert, als 13. und Carolin Langenhorst (WSV Bischofswiesen) als 20.

Bei den Männern gewinnt der italienische Routinier Roland Fischnaller vor Teamkollege Mirko Felicetti und Benjamin Karl aus Österreich.

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